Hallo Starre,
du hast so schön geschrieben und formuliert.
Alles was Du geschrieben hast. Was Dir gut tut und was nicht, kann ich für mich so bestätigen.
Ich hatte das am Anfang der Trennung auch falsch gemacht, aber das ist wohl auch normal und verständlich.
Man ist durcheinander, kann sein Gefühlschaos nicht in den Griff bekommen.
Der Wunsch Sie nicht zu verlieren ist auch verständlich.
Aber:
Las los was Du liebst. Kommt es zu Dir zurück, gehört es Dir für immer. (sprichwort)
Ich lebe mittlerweile auch nach folgendem Sprichwort:
Was gehen will, geht. Was bleiben will, bleibt. Was kommen will, kommt.
Daran können wir nichts ändern.
Mir geht es mittlerweile echt gut. Ich bin bei mir angekommen.
Hat aber auch über 1 Jahr gedauert.
Habe jetzt eine neue Beziehung (noch ganz am Anfang). Bin hier vorsichtig und geniesse die Zeit und "den Moment".
Das ich meine noch-Ehefrau immer noch liebe ist auch gewiss. Aber eben auf eine andere tiefere Ebene.
Dafür waren 19 gemeinsame Jahre zu lang, als dass ich Sie aus meinem Herzen schließen kann.
Aber auch nicht mehr so, dass ich Sie zurückhaben möchte. (vom heutigen Standpunkt aus)
Was in ein paar Monaten oder Jahren ist? Wer weiß das schon? Warum darüber nachdenken und grübeln. Das Leben ist JETZT und nicht irgendwann.
Ich wünsche Ihr alles Gute und dass Sie glücklich wird.--- Ich bin es jetzt endlich auch wieder.
UND was ich viel wichtiger finde - ich bin bei mir. Und das solltest Du auch so machen, probieren, umsetzen....!
Ich zuerst (nicht falsch als egoismus verstehen), aber ich bin der "Latte Machiatto" und der ist allein schon sehr gut. Alles andere ist nur die "Sahne" darauf.,
Ich wünsche Dir viel Kraft und dass Du an den gleichen Punkt wie ich es jetzt bin.
LG Pegasus